Erklärung der Übung
Das Armbeugen mit Kurzhanteln, gerne als Bizepscurls bezeichnet, ist wohl die bekannteste aller Übungen zum Muskelaufbau. Sie trainiert den langen (musculus biceps brachii caput longum) und den kurzen Kopf des Bizeps (musculus biceps brachii caput breve) sowie den Armbeuger (musculus brachialis). Durch die einfache und schnell zu erlernende Übungsausführung ist sie auch Einsteigern zu empfehlen.
Hier erklären wir die Bizepscurls mit Kurzhanteln. Es gibt jedoch zahlreiche Varianten, die man unbedingt kennen sollte. Eine vollständige Übersicht findest du hier. Besonders populär sind die Langhantel-Curls, die Scottcurls und die Konzentrationscurls.
Die richtige Ausführung
Du nimmst in jede Hand eine Kurzhantel, stellst dich aufrecht hin und positionierst die Füße hüftbreit auseinander. Die Schultern führst du nach hinten, wo sie während der gesamten Übungsdurchführung verbleiben. Im Untergriff (supiniert) beugst du während du ausatmest beide Arme gleichzeitig bis zu den Schultern nach oben. Anschließend wird die Kurzhantel wieder langsam nach unten geführt. Die Ellbogen verbleiben während der gesamten Übung an der gleichen Stelle. Sie sind der Dreh- und Angelpunkt für die Bewegung des Unterarms. Konzentriere dich darauf, möglichst nur den Unterarm zu bewegen. Dies garantiert dir eine maximale Beanspruchung der zu trainierenden Muskeln.
Häufige Fehler
Nicht selten sieht man, dass übermotivierte Sportler bei den Bizepscurls stark abfälschen, um mehr Gewicht zu bewältigen. Oft werden die Ellenbogen beim Anheben der Unterarme mit nach oben gezogen. Hierdurch verlagert sich die Übungsbelastung auf die Schultermuskulatur. Auch häufig zu sehen ist das Schwungholen mit dem Oberkörper. Beide Fehler führen zu einer nicht wünschenswerten Entlastung der hier zu trainierenden Zielmuskulatur. Der Trainingseffekt ist also kleiner als bei einer korrekten Ausführung.